Von Martina Meyer
Drei Minuten für Dich: ein kleines Morgenritual

Die meisten Tage beginnen mit einem Griff zum Handy. Nachrichten, Termine, die Sorgen anderer — bevor wir überhaupt bei uns selbst angekommen sind.
Ich möchte Dir ein Ritual zeigen, das genau das umdreht. Es dauert drei Minuten und braucht nichts außer Dir.
So geht’s
- Steh einen Moment am Fenster. Noch bevor Du das Handy anfasst. Schau nach draußen — Himmel, Baum, Licht. Egal was.
- Atme dreimal tief. Beim Ausatmen lässt Du die Schultern sinken. Spür, dass Du stehst.
- Stell Dir eine Frage: Was wünsche ich mir heute für mich? Nicht für die Arbeit, nicht für andere. Für Dich.
Das ist alles.
Warum das wirkt
Der erste Gedanke des Tages gibt den Ton vor. Wenn er von Dir handelt — und nicht von der To-do-Liste — beginnst Du den Tag als Gestalterin, nicht als Getriebene.
Drei Minuten verändern keinen Tag. Aber sie verändern, wer ihn beginnt.
Du wirst nicht jeden Morgen eine große Antwort bekommen. Manchmal ist die Antwort einfach eine Tasse Tee in Ruhe. Auch das zählt.
Dranbleiben, nicht perfektionieren
Mach es sieben Tage. Nicht, weil Du musst — sondern um zu spüren, was sich verändert, wenn der Tag mit Dir beginnt. Wenn Du magst, schreib Dir abends einen Satz auf: Was war heute anders?
Nicht perfekt. Nur regelmäßig.
